
Objektnamen
Materialkunst
Die NAMEN der erschaffenen Kunstobjekte ergeben sich aus der Gestaltung: So steht das Wort Ori für Origamitechnik und der angehängte Buchstabe für den Gegenstand, z.B. P für Portemonnaie und B für Box.
Der Name Rera steht für Regenschirmrahmen. Hier werden aus dem Gestell kaputter Regenschirme (meist auf der Straße gefunden) Rahmen für Taschen. Jal ist eine Abkürzung für verarbeitete alte Jalousien, so dass sich Jalbeu, Jalsta und Jalba ergeben. Die Jalbeu sind Beutel, Jalsta sind Taschen aus Jalousiestoffe bei denen zusätzlich auch die Jalousiestange verarbeitet wird. Das „ba“ in Jalba hingegen steht für die Technik bei der die Trageriemen wie ein eingefädeltes Band die Tasche stabilisieren. Die Vliemu sind Taschen aus (Tapeten-)Vlies mit Muster.
Die Reihe Plattitüte ist ein Wortspiel mit platt, Plastiktüte und Plattitüde, um Taschen zu bezeichnen, die wie Plastiktüten geformt sind, also flach bzw. platt sind. Und das Wort Plattitüde passt auch irgendwie zum Zeitgeist.
Die Akronyme HT und AT bedeuten Handytasche und Arzttasche. Die ATs sind im Stil wie Artztaschen gestaltet und Handytaschen, naja, sind eben schmale Taschen mit Riemen.
Taschen, auf die mit Linoldruck Worte aufgedruckt sind, erkennt man an ihrem Namen wORT. Das Wort, die Sprache, als Ort für Verständigung, vielleicht. Schließlich gibt es noch die Reihe Face-it, Taschen mit aufgemalten oder aufgedruckten Gesichtern.